Interview zum neuen Eberhofer-Krimi "Steckerlfischfiasko" mit Lisa Maria Potthoff & Sebastian Bezzel

Lisa Maria Potthoff & Sebastian Bezzel zu „Steckerlfischfiasko“ im Interview

Ich bin vielleicht eine der Wenigen, die, bis zum „Steckerlfischfiasko“ noch nie einen Eberhofer-Film gesehen hat. Ich weiß schon, dass die in Deutschland eine RIESIGE Fangemeinde haben, aber mich hat das Thema bisher einfach nie erreicht. Anlässlich des 10 (!) Films, wollte ich dann aber doch mal wissen, was da eigentlich in Niederkaltenkirchen los ist und habe nicht nur „Steckerlfischfiasko“ angeschaut (und ja, es braucht einen Moment, um reinzukommen, wenn man, wie ich, wirklich keine Vorkenntnisse hat), sondern auch Lisa Maria Potthoff und Sebastian Bezzel zum Interview getroffen.

Wir sprechen natürlich über Eberhofer, aber auch über Langzeitbeziehungen, Feminismus und (Anti)Spießigkeit. Und ich kann euch sagen: Ich hab nach meinem ersten Eberhofer direkt noch zwei weitere geguckt. 😀

Wie lebt es sich am gefährlichsten Ort Deutschlands?

Sebastian Bezzel: Ich glaube, wir haben nach dem „Bullen von Tölz“ Bad Tölz als Ort mit der höchsten Mordrate abgelöst. Niederkaltenkirchen ist ein Hotspot, ein Brennpunkt, gemessen an der Bevölkerungsdichte. Jedes Jahr mindestens ein Mord, bei den paar Einwohnern…

Das klingt schlimm, da zu leben, aber sie haben natürlich auch den besten Polizisten mit der größten Aufklärungsquote. Und die politische Leitung war bisher auch immer gut, aber das könnte jetzt bald nachlassen …

Lisa Maria Potthoff: Wie bitte? Susi wird hoffentlich Bürgermeisterin. Eine goldene Zukunft liegt vor Niederkaltenkirchen.

Sebastian Bezzel: Das ist das Miami Ostbayerns, nur ohne Wasser.

Interview zum neuen Eberhofer-Krimi "Steckerlfischfiasko" mit Lisa Maria Potthoff & Sebastian Bezzel
© Constantin Film Distribution GmbH / Bernd Schuller

Ich hätte hier noch ein paar weitere Thesen, bei denen mich eure spontane Reaktion interessiert: Franz ist ein weltoffener Mensch, gefangen im Körper eines Provinzlers.

Sebastian Bezzel: Bingo! Das habe ich auch in Interviews immer wieder gesagt: Franz ist ein Misanthrop, aber ein sehr toleranter Mensch. Er ist nicht homophob, er ist nicht rassistisch. Er mag alle Menschen gleich wenig, aber an sich ist er ziemlich open-minded. Er ist halt gefangen in sich selbst.

Ein Golfplatz in Niederkaltenkirchen ist eigentlich schon der erste Tatverdächtige.

Sebastian Bezzel: Ein Kollege von uns, Michi Grimm, hat mal gesagt, dass die Landkreise, in denen wir drehen, ziemlich reich sind. Die meisten haben einen guten Job, fast jeder hat ein Eigenheim. Hier wohnt man nicht zur Miete. Ein Golfplatz steht Niederkaltenkirchen also gut zu Gesicht. Ich finde, das ist ein lustiges Motiv, gerade auch weil Flötzinger und Simmel, die beiden Dorfdeppen, hier einen auf Businessmen machen. Das ist schöne Satire und sowas findest du eben auf dem Land.

Der Kriminalfall ist bei Eberhofer eigentlich nur die Ausrede, um von seiner Familie oder sich selbst zu flüchten.

Sebastian Bezzel: Das ist ein bisschen überspitzt, aber da ist was dran. Wenn gar kein Mord passieren würde, wäre wahrscheinlich das Kommissariat der nächstgrößeren Kreisstadt zuständig. Und immerhin kann Franz so eine andere Seite von sich zeigen. Er ist ja wahnsinnig ehrgeizlos, was seine Karriere und Hierarchien betrifft.

Gleichzeitig lässt er sich nicht verarschen, macht manchmal einen auf Colombo, spielt manchmal den Idioten und mag es, unterschätzt zu werden. Und all das, während er gleichzeitig den Ehrgeiz hat, jeden Fall zu lösen.

Lisa Maria Potthoff: Ich kann mir auch vorstellen, dass die Susi das ganz sexy findet, wenn Franz wieder einen gefährlichen Fall gelöst und Mörder gestellt hat. Wenn sie dann beim Bäcker oder beim Simmel einkaufen geht, dann kennt sie die ganzen Hintergründe. Sie selbst arbeitet im Rathaus, sie weiß also wirklich über alles Bescheid, was in Niederkaltenkirchen passiert.

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© Constantin Film Distribution GmbH / Bernd Schuller

In „Steckerlfischfiasko“ geht’s auch um Susis Karriere und die Frage, welche Karriere denn Franz eigentlich so gemacht hat.

Sebastian Bezzel: Franz wirft Susi nicht vor, dass aus ihm nichts geworden ist, weil sie ihn nicht unterstützt hat. Er weiß schon selbst, dass er sehr ehrgeizlos ist. Er will sich nur jetzt nicht anhören, dass sie ihn weiß Gott wie unterstützt hätte. Denn es gab ja einfach nichts zu unterstützen.

Lisa Maria Potthoff: Also rein zeitlich wird Susi das Kind schon öfter gehabt haben als Franz. [Sie lacht].

Das Gute am deutschen Beamtentum ist ja auch: Man muss schon verdammt viel falsch machen, um die Karriereleiter irgendwie runterzufallen.

Sebastian Bezzel: [Er lacht] Das ist natürlich für so eine kreative Verwaltungsangestellte wie Susi, die freiberuflich unterwegs ist, auch total richtig, hier solche Sozialkritik zu üben.

[Beide lachen] Sagen wir es so: Die Pension ist für beide gesichert.

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© Constantin Film Distribution GmbH / Bernd Schuller

Warum bleibt Susi bei Franz? Denn sie ist doch einfach ne Wucht.

Lisa Maria Potthoff: Die Frage könnte auch lauten: Warum bleibt Franz bei Susi? Die beiden waren ja auch schon mal getrennt. Es ist also nicht so, als wären gewisse Fragen nicht schon mal gestellt worden.

Es gibt ja diese zwei Theorien: Gleich und gleich gesellt sich gern, oder Gegensätze ziehen sich an. Die Frage ist: Was davon ist zukunftsträchtiger?

Bei Susi und Franz sind es definitiv die Gegensätze, die sich anziehen. Hat das eine lebenslange Haltbarkeit? Das werden wir herausfinden. Die beiden sind eine Jugendliebe, die kennen sich schon ewig, sind wahrscheinlich zusammen, seit sie junge Erwachsene sind. Franz war DER Typ in Niederkaltenkirchen, an dem kam man nicht vorbei. Und Susi war auch ein heißer Feger. Die zwei haben sich gefunden.

Sebastian Bezzel: Wieso war? Du bist doch ein heißes Geschoss. [Beide lachen]

Lisa Maria Potthoff: Das ist mein Sebastian!

Ich glaube, ganz viele Paare lieben sich und gehen sich trotzdem tierisch auf die Nerven. Wenn meine Eltern sich ärgern und mein Vater freudestrahlend meine Mutter neckt und sagt: „Ich hab Tinnitus, deine Mutter“, dann spricht da so viel Liebe aus dem Satz. Bei ganz vielen Paaren ist das ja so, dass da ganz viel Reibung ist. Trotz der Liebe.

Sebastian Bezzel: Die kurze Antwort auf deine Frage lautet: Weil sie sich lieben. Das mit den beiden, das ist eine große Liebe. Die zwei passen einfach zusammen.

Und die lange Antwort lautet: Sie sind zusammen und es gibt immer wieder Momente, in denen ihnen klar wird, warum. Man sieht dieses Paar und kann sich auch daran erinnern, dass es eine der schwierigsten Sachen auf der Welt ist, lange mit einem Menschen zusammen zu sein. Das sind Lebensbeziehungen. Und dann haben Franz und Susi noch ein Kind, beide sind beruflich engagiert.

Eines der Hauptthemen der Filme ist Familie. Und das sind die zwei. Das, was die miteinander haben, das ist eine ziemliche Erfolgsgeschichte. Denn die reden noch miteinander, die setzen sich miteinander auseinander, die können noch streiten. Es gibt so viele Paare, die das nicht mehr können oder wollen.

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© Constantin Film Distribution GmbH / Bernd Schuller

Wie führt man denn eine gute Langzeitbeziehung? Denn du hast ja recht, miteinander reden ist dafür elementar. Wir sprechen alle immer ganz viel übers Verliebtsein. Aber das ist einfach. Die Arbeit steckt ja in der Langzeitbeziehung.

Sebastian Bezzel: Ich finde, bei Franz und Susi ist noch Feuer drin. Manchmal ist es negativ und manchmal lädt sich das blöd auf. Dann gibt’s Streit und er muss für ein paar Tage rüber in den Saustall. Es passiert immer was, aber das ist eben so, wenn man lange zusammen ist.

Lisa Maria Potthoff: Es gibt diesen Rat an Männer: Sei froh, wenn deine Frau noch mit dir diskutiert, denn solange sie diskutiert, liebt sie dich noch. Wenn sie anfängt zu schweigen, wenn es keinen Dialog mehr gibt, dann solltest du anfangen, dir Sorgen zu machen. Ich finde, da steckt viel Wahres drin.

Susi und Franz haben auch noch eine sexuelle Energie. Wenn das in anderen Langzeitbeziehungen auch so ist, dann seid froh, dass ihr das habt.

Sebastian Bezzel: Der Rat ist also: Redet miteinander. Das Wegschieben von Problemen ist keine Lösung. Und die Frage ist ja auch immer: Findet man wirklich etwas Besseres?

Franz schaut sich um und fragt sich das. Und Susi auch. Die saß ja in der Vergangenheit schon mal an der Bar und hat geguckt, was da so unterwegs ist. Diesmal ist das ein bisschen bei Franz der Fall. Und am Ende muss er sich vielleicht auch eingestehen, dass er alt geworden ist.

Liebe verläuft in Phasen. Es gibt die erste Verliebtheit, dann Krisen, dann vielleicht die Trennung. Bei Franz und Susi war das ja auch so. Susi ist sogar mal nach Italien abgehauen! Dann eine Hochzeit geplant, bei der beide gekniffen haben, schließlich ein Kind bekommen. Danach ist sowieso alles anders. Es gibt so viele Erfahrungen, die man zusammen machen kann, und das ist so etwas Schönes. Meine Eltern waren 62 Jahre verheiratet, meine Mutter hat mir mal gesagt, dass es für sie ganz wichtig war, dass mein Vater und sie auch sehr, sehr gute Freunde waren.

Freundschaft ist auch eine Form von Liebe. Natürlich ist das beim Eberhofer auch alles überspitzt, wir sind hier in der Komödie, teilweise in der Satire. Und doch erzählen wir von einem Paar, das schon länger zusammen ist und umeinander kämpft. Das ist doch eine sehr schöne und wichtige Liebesgeschichte.

Ist es besser, Menschen zu überzeugen, indem man ihnen etwas vorlebt oder indem man ihnen etwas vorgibt?

Sebastian Bezzel: Beides. Vorleben ist grundsätzlich besser, aber es gibt ein paar Sachen, die kann man auch vorgeben, weil sie einfach nicht verhandelbar sind. Ich finde zum Beispiel wichtig, dass man andere grüßt, dass man nicht diskriminierend ist. Das sind für mich grundsätzliche Dinge, die gebe ich zum Beispiel auch meinen Kindern vor. Manche Dinge im Miteinander, die dürfen nicht diskutiert werden. Und der große Rest ist vorleben und miteinander erfahren.

Ich finde es ja das Allerbeste, wenn beide Seiten keine Ahnung haben, weil dann so viel passieren kann. Deswegen ist Reisen auch so toll. Oder sich in Situationen begeben, in denen sich keiner auskennt. Dann kommt man da zusammen schlauer raus.

Lisa Maria Potthoff: Dem kann ich mich nur anschließen. Aber wie kommst du auf die Frage?

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Weil es in „Steckerlfischfiasko“ eine Szene gibt, die mit Ballett zu tun hat und bei der ich denke: Das ist so weit weg von meiner Bubble, und mich dann gefragt habe, ob es nicht wichtig ist, das genau so zu zeigen, damit wir einander besser verstehen in unseren Sichtweisen.

Lisa Maria Potthoff: Wir leben beide in Berlin, ich verstehe also, was du meinst. Und gleichzeitig wollen alle in Berlin so antispießig sein, dass es schon wieder super spießig ist. Und es ist ja nicht so, als könnte diese Szene, von der du sprichst, nicht auch so in Berlin spielen.

Ich ertappe mich jedenfalls manchmal auch in solch spießigem Denken. Vor einiger Zeit war ich kurz davor nach der Trennung einer Freundin folgenden Satz zu ihr zu sagen: Sei nicht traurig, es gibt auch andere tolle Typen. Und habe Gott sei Dank rechtzeitig gemerkt: Ich muss doch eine Frau nicht in Bezug zu einem Mann setzen! Was soll das denn aussagen? Hauptsache, irgendjemand nimmt dich schon? Dieses blöde patriarchale Gedankengut gibt es überall, auch in Berlin bei vermeintlich liberalen, offenen Personen. Also auch bei mir. [Sie lacht]

Natürlich überzeichnen wir in unserem Film, klar wirkt das auf den ersten Blick etwas provinziell. Aber ich habe mich über mich selbst erschrocken, wie viel davon dann doch in mir steckt. Es fängt doch im Kleinen bei jedem von uns an. Wenn in der Schule beim Tische verrücken gefragt wird, wo die starken Jungs sind. Warum können das nicht die Mädchen übernehmen? Was geben wir unseren Kindern mit? Wie gut passen wir da mit unseren Worten auf? Das sind wichtige Themen.

Sebastian Bezzel: Franz Eberhofer ist aber auch nicht der Gleichstellungsbeauftragte von Berlin Mitte! Berlin ist die größte und vielleicht auch bunteste deutsche Stadt. Aber auch hier gibt es einen ziemlich rechten Anteil. Unser Film spielt in Niederbayern und da gibt es eben auch alles. Das wäre in Nordrhein-Westfalen oder im Landkreis Dithmarschen aber auch so. Und Franz merkt ja auch, dass er da etwas falsch gemacht hat und versucht, das zu ändern. Er weiß, dass er dazulernen kann. Er erlebt eine kleine Katharsis.

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Was macht ihr eigentlich zwischen zwei Takes gern?

Sebastian Bezzel: Zwischen zwei Takes bedeutet, dass wir noch nicht fertig sind, dass etwas umgebaut werden muss. In der Zeit besprechen wir uns, was wir aus der Szene vielleicht noch rausholen können.

Oft werden wir damit konfrontiert, dass die Leute glauben, die Zeit am Set sei ein Fetzengaudi für uns. Und natürlich haben wir viel Spaß, sind mit Menschen zusammen, die wir beruflich und privat meistens sehr, sehr schätzen. Aber es ist Arbeit, einem Publikum die Möglichkeit zu geben, zu lachen. Das kriegt man aber geschenkt, weil man eine Fetzengaudi am Set hatte.

Insofern arbeiten wir zwischen den zwei Takes daran, was wir anders machen können.

Ich finde es interessant, dass Menschen glauben, dass Komödien besonders leicht von der Hand gehen, nur weil sie so lustig wirken. Das ist so schwere Arbeit.

Lisa Maria Potthoff: Ich finde das teilweise schwieriger als beim Drama. Beim Drama kannst du 10 % drüber oder drunter liegen. Das funktioniert durch den Schnitt dann schon irgendwie. Bei einer Pointe geht das nicht, da kannst du nur nicht drüber oder drunter sein. Da muss das Timing sitzen.

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Was ist ein Detail in den „Eberhofer“-Filmen, das vermutlich niemand bemerkt, das für euch aber wichtig ist?

Sebastian Bezzel: Schwierige Frage, weil [der Regisseur] Ed Herzog diese Filme von Anfang an mit tausenden Details vollgestopft hat und ich mich über jedes einzelne freue.

Er ist zum Beispiel ein halbes Jahr vor einem der ersten Filme über einen Flohmarkt gegangen und hat nur geschaut: Was könnte ich hier kaufen, damit der Papa irgendwas machen kann. Denn der kann ja nicht immer nur Joints drehen. Auf dem Flohmarkt hat er dann eine Schallplatten-Waschmaschine aus den frühen 80er Jahren gefunden.

Das ist ein Kasten mit weichen Bürsten und wenn man da Spülmittel und Wasser reintut, kann man die Schallplatten reinpacken und sie waschen. Und der Papa benutzt die auch im Film. Und Gerhard Wittmann, der meinen Bruder Leopold spielt, trocknet die dann ab. Jedes Mal, wenn ich die irgendwo im Off stehen sehe, freue ich mich.

Ich bin ein sehr großer Simpsons-Fan und da ist das Tolle ja auch, dass es schon alles gab und in irgendeiner anderen Form dann wiederkommt. Marge räumt irgendwann mal den Keller auf und da kommen so viele lustige Requisiten aus anderen Folgen wieder vor. Mich als Fan freut das sehr.

Ich freue mich aber auch, wenn ich in der Lederjacke vom Eberhofer einen alten Text vom Film davor finde.

Interview zum neuen Eberhofer-Krimi "Steckerlfischfiasko" mit Lisa Maria Potthoff & Sebastian Bezzel
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Lisa Maria Potthoff: Bei Susis Kostüm sind wir sehr defensiv, nehmen wenig Neues dazu. Weil das nicht so gut funktioniert. Da ist es gut, beim Bewährten zu bleiben. Es gibt zwei Jeans, die trage ich seit 13 Jahren und ich mag das, weil die Substanz und Geschichte haben, im wahrsten Sinne des Wortes.

Ein Detail, das ich super finde, ist, dass das Requisitenessen beim Film normalerweise wirklich gewöhnungsbedürftig ist. Da wird viel reingemischt, damit es gut aussieht oder es wird noch schnell irgendwas im Supermarkt besorgt. Beim Eberhofer bekommen wir das beste Essen, vom Metzger, dem „Räucherhansl“ und es ist auch noch warm! Unsere Requisiteurin Claudia achtet da sehr drauf, die bringt dann auch noch mal einen warmen Teller, wenn das Essen kalt ist.

Sebastian Bezzel: Es gibt noch ein Detail, das ich wirklich liebe und das ist ein Kompliment an dich: Es gibt dieses entzückende Foto von dir, im ersten Teil war das eine Großaufnahme. Und das ist seitdem ein kleines Foto auf dem Armaturenbrett und hängt jetzt da in einem Rahmen. Das ist mein Lieblingsdetail.

„Steckerlfischfiasko“ könnt ihr ab 13. August im Kino anschauen. Wenn ihr bisher noch keine Berührungspunkte mit den „Eberhofer“-Krimis gemacht habt: Es gibt mehrere Eberhofer in der ARD Mediathek und weitere bei Netflix im Stream. Außerdem könnt ihr natürlich die Romanvorlagen von Rita Falk lesen.


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