Der Regisseur Lars Jessen hat mit „Jetzt. Wohin?“ einen Film gedreht, der so sicher gar nicht geplant war. Im Interview berichtet er euch mehr davon. Vielleicht ist das auch das große Glück, denn so könnt ihr nicht nur noch mal recht tief in den Wahlkampf der Grünen zur Bundestagswahl abtauchen, sondern lernt sowohl Robert Habeck als auch Lars Jessen und seinen Blick auf Demokratie und Parteien viel besser kennen.
Der Film läuft schon seit einigen Wochen im Kino, aber das ist ja kein Grund, ihn sich nicht auch jetzt noch anzugucken. Mir hat er vor allem deswegen gut gefallen, weil er in mir die Frage angestoßen hat, wie viel ich denn eigentlich zu einer gelingenden Demokratie beitrage? Vieles an ihr nehme ich, das muss ich gestehen, schon auch als gegeben hin. Dabei zeigen die Zeiten sehr deutlich: Gegeben ist gar nichts mehr. Deswegen ist „Jetzt. Wohin?“ eine wichtige Erinnerung daran, dass wir alle uns bewegen müssen. Und wem das schwer fällt, weil gerade eh alles soviel ist: Ich verstehe das. Und Lars Jessen versteht es auch. Was er auf meine Frage nach Erschöpfung und Politikmüdigkeit antwortet, hat zumindest mir neuen Mut gemacht. Ich hoffe, bei euch bewirkt das Interview ähnliches.
Warum war es dir wichtig, „Jetzt. Wohin?“ zu machen?
Lars Jessen: Der Film bietet einen Blick auf Politikgestaltungsprozesse. Die sind so faszinierend, interessant und beängstigend, dass ich bei der Wahlkampfarbeit 24/25 intuitiv das Gefühl hatte, dass man das Geschehen festhalten muss. Da hatte ich aber noch keine direkte Idee, was daraus werden könnte.
Ich hatte zunächst kein Gefühl dafür, was das für ein Film werden könnte, ich habe nur erkannt, dass das, was passiert, spannend war . Und Stück für Stück hat sich der Film anhand der Ereignisse auf diese Art und Weise verselbstständigt.

Ich finde spannend, wie angreifbar du dich mit diesem Film ja auch machst. Wie gehst du damit um?
Erich Kästner hat mal gesagt: „Wir hätten nicht 1933 anfangen sollen, sondern 1929!“ Als Geschichtenerzähler kann ich in diesen Zeiten aber nicht danebenstehen und so tun, als sei ich neutral. Das geht gar nicht. Deswegen habe ich mich bewusst dazu entschieden, nicht im Hintergrund zu bleiben und mich hinter meinen Filmen oder meinen Schauspielern, mit denen ich für meine fiktionalen Erzählungen ja arbeite, zu verstecken.
Ich finde das nicht mutig, was ich da getan habe. Wir müssen uns auf eine andere Art und Weise artikulieren, als wir es bisher getan haben. Wir wissen aus der Neurowissenschaft, dass Geschichten eine extreme Relevanz dafür haben, wie Menschen sich Fakten aneignen. Also müssen die Menschen, die das beruflich machen, mitmachen.
Den Gegenwind musst du jetzt aber schon aushalten. Und das braucht durchaus Mut. Mir geht das jedenfalls so, dass ich manchmal tagelang nicht in mein Postfach gucken kann, wenn der Hass da auf mich einprasselt.
Um mit dem Hass klarzukommen, braucht man ein gutes Netzwerk. Und ein Verständnis davon, was diese Hasslawine soll, wer die lostritt. Denn das sind ja nicht immer alles Individuen, die einem da schreiben. Das ist orchestriert und häufig sind das Bots.
Das ist eben das Schlachtfeld, auf dem wir kämpfen. Was diese Hassitraden und Shitstorms wollen, ist, uns zu verunsichern, uns passiv zu machen und uns zu verängstigen. Das ist genau der Mechanismus, den man sich klarmachen, den man verstehen muss. Wenn das gelingt, dann kann man in der Regel Abstand dazu halten und den Hass nicht so nah an sich heranlassen.

Wie schaust du heute auf die politische Situation in Deutschland?
Wir haben bei den Kinovorstellungen mal gesagt, dass dieser Film ein bisschen wie „Herr der Ringe 1“ ist. Ich glaube, dass wir im Moment in einer Art Zwischenstadium sind. Neulich hat jemand im Kinopublikum gesagt, dass es vielleicht auch eine Zeit ist, in der es gerade aufwärts geht. Nur wissen wir das noch nicht. Vielleicht schließen wir uns gerade zusammen, verstehen, was wirklich um uns herum passiert. Vielleicht stehen wir gerade gegen den Hass und die Hetze auf, gegen die gezielte Desinformation, die auch Daniel Günther bei Markus Lanz angesprochen hat..
Vielleicht stellen wir gerade fest, dass Europa viel geeinter ist, als es manchmal von außen scheint. Vielleicht gucken wir auf die positiven Entwicklungen, erkennen, dass China im letzten halben Jahr mehr Solar ausgebaut hat, als wir in den letzten 25 Jahren. Wir könnten sehen, dass die Erneuerbaren zugewonnen haben, die Elektromobilität. Vielleicht sind wir an einem Wendepunkt und merken gar nicht, dass die Kurve schon wieder nach oben geht.
Natürlich lassen sich für diese Gedanken Beweise finden. Aber wir müssen genauso auf Merz oder Trump gucken und uns vor Augen führen, was die täglich so raushauen. Und die sind noch ein paar Jahre an der Macht.
Ich will das gar nicht verharmlosen. Auch mich erschreckt das, wenn unser Bundeskanzler Deutschland den USA statt Europa als Bündnispartner anbietet. Das Erbe von Helmut Kohl zu verraten, das finde ich ein starkes Stück. Und ich bin ganz sicher kein Fan von Helmut Kohl.
Es gab diese Einigkeit auf das, was uns in Europa verbindet. Das Wissen, dass Europa die Antwort auf die Ursünde der deutschen Geschichte gewesen ist. Das jetzt verbal mit Füßen zu treten, das halte ich für sehr gefährlich. Die Einigungsprozesse in Europa sind stark. Italien hätte unter Meloni den Italexit machen können. Ungarn hat unter Orbán eine Oppositionsbewegung! Ich kann nur appellieren, hinzugucken, wo gute Sachen passieren. Die stabilen Rahmenbedingungen, die wir untereinander in Europa haben, die sind gut, besser, als man manchmal vielleicht denkt. Diese Partikularinteressen sind eigentlich eher beschämend, und wir sollten keine Angst davor haben.

Kannst du verstehen, wenn Leute sagen, dass sie politikmüde sind und sich mit all dem nicht mehr auseinandersetzen wollen?
Ich kann es total verstehen, auch weil alles immer schneller geht.
Wie viele Menschen haben mir, nachdem sie den Film gesehen haben, gesagt: „Das habe ich total vergessen.“ Und es ist erst ein Dreivierteljahr her! Ich kann diese Aussage also verstehen, aber es nützt doch nichts.
Wenn wir jetzt beleidigt und verzagt sind, wem hilft das? Wer soll es denn sonst machen? Ich finde, Hoffnungslosigkeit verbietet sich in einer Demokratie. Wir sollten viel stärker auf die positiven Erzählungen der Demokratie gucken. Denn die fehlen uns oft, weil wir nur auf das Negative schauen. Gehen wir mit unserer Konzentration doch mal weg vom tagespolitischen Geschehen und hin zu den großen Themen, die uns einen. Zeigen wir, warum wir in diesem Land so gerne leben!
Ich möchte den Menschen gerne zurufen: Wenn du politikmüde bist, dann konzentriere dich auf deine zwischenmenschlichen Beziehungen. Nimm dir die Zeit für diese positiven Erfahrungen und formuliere sie auch für dich aus, sodass du anderen davon erzählen kannst.
Mit genau den zwischenmenschlichen Beziehungen kriselt es ja auch. Wir haben eine große Vereinsamung, Menschen begegnen sich weniger, vieles findet online statt. Da kommen Menschen mit Verschwörungsmythen in Kontakt und müssen sich dann mit Onkel Reiner am Kaffeetisch darüber auseinandersetzen. Es prasselt so viel auf Leute ein, dass viele sagen: Ich bin müde, ich will nicht mehr.
Total richtig. Man darf ja auch mal müde und schwach sein. Man darf sich nur nicht damit aus allem herausreden. Wenn Onkel Reiner mit diesen Verschwörungsmythen kommt, dann kann man sich mit Debunking-Methoden darauf vorbereiten. Wir haben alle ChatGPT, das kann uns dabei helfen. Wenn Onkel Reiner sagt, dass Atomkraft die billigste Energieform ist, kann die KI einem eine Antwort liefern, die man dann mit dem Onkel besprechen kann. Man kann unseren Newsletter abonnieren, da geben wir auch Tipps dazu.
Robert Habeck hat im Wahlkampf mal gesagt: „Demokratie ist kein Zuschauersport.“ In dem Moment fand ich das ein bisschen unpassend, aber im Prinzip hat er recht. Wenn wir Demokratie gut finden, müssen wir uns auch auf Onkel Reiner gut vorbereiten. Und das ist nicht so schwer.
Man kann ja auch erkennen: Okay, Onkel Reiner, an dem Punkt verstehen wir uns offensichtlich nicht, aber dann zu gucken, wo es eben doch passt. Sei es die Leidenschaft für einen Fußballverein, für ein bestimmtes Getränk oder die Herkunft aus demselben Dorf. Man sollte nicht immer nur auf das Trennende schauen, sondern auch auf das, was einen eint. Selbst dann, wenn Onkel Reiner eben ein bisschen Quatsch erzählt.

Ein guter Rat, denn im ersten Moment scheinen Gräben manchmal ja unüberwindbar.
In diesen hyperkomplexen Zeiten ist es auch schwierig, das immer auszubalancieren. Einfache Antworten auf wahnsinnig komplizierte Fragen sind verlockend. Da sind Verkürzungen wie „den menschengemachten Klimawandel gibt es nicht“ oder „Trump ist doch ein ganz unterhaltsamer Typ“ natürlich einfacher. Und das auszudiskutieren ist schwierig. Aber es gibt Hilfsmittel, gerade die KI macht es doch heute viel leichter, solche Diskussionen zu führen.
Glaubst du, dass die KI, die sich ja auch immer schneller entwickelt, euch im Wahlkampf hätte besser helfen können, wenn sie damals schon so gewesen wäre wie jetzt?
Ja, natürlich. Die politische Gegenseite, wenn man so will, ist viel besser organisiert. Die benutzen all diese Tools, um ihre Message besser zu machen. Die Problematik ist, dass die Zeit so schnell verfliegt und die nächste Technologie eine Woche später am Start ist und die anderen die dann auch schon nutzen. Wir müssen also immer schneller werden und gleichzeitig nicht verzagen. Schau doch mal auf die Kampagnen von Zohran Mamdani in New York oder Rob Jetten in den Niederlanden. Da hat Social Media gut funktioniert, weil es optimistisch, kurz und klar kommuniziert wurde.
Die haben aber auch viel mit Influencer*innen gemacht.
Ja, aber es geht letztlich immer um das, was die Person und die Partei selbst ausstrahlt. Influencer*innen können diese Kommunikation den Politiker*innen nicht abnehmen. Sie können die Message höchstens verstärken.
Wie wählt man die Influencer*innen für solche Kampagnen aus? Denn natürlich geht es, wie überall, um Reichweite. Aber gerade in der Demokratie muss es doch auch um Werte gehen, die mit der jeweiligen Partei übereinstimmen, oder nicht?
Ja, natürlich. Ich finde es schwierig, Influencer*innen als Lautsprecher für die Partei zu instrumentalisieren. Es wird doch dann interessant, wenn dieser Mensch stellvertretend für die eigenen Follower Fragen artikulieren kann. Dann werden Influencer*innen zu einem Medium im Wortsinn. Sie vermitteln dann, das ist ihre Aufgabe. Wenn sie denn Lust darauf haben. [Er lacht]

Ich bin jetzt in der seltenen Lage, mit jemandem zu sprechen, dessen Film schon erschienen ist, deswegen möchte ich dich unbedingt fragen: Wie gehst du mit der Kritik um, die es für deinen Film gab? Liest du die? Und juckt es dich, darauf zu reagieren?
Ich muss zugeben, dass ich mich über bestimmte Kritiken in den Medien, die eher zum linksliberalen Spektrum gehören, schon sehr geärgert habe. Dabei tue ich das eigentlich sehr selten. Aber aus meiner Sicht ist da genau das passiert, was immer passiert: Wir schießen uns selbst ins Knie, und die anderen freuen sich. Die Volksfront von Judäa war stärker als die judäische Volksfront. Im eigenen Lager wird, wenn man so will, bis aufs Messer gestritten, während die anderen gar kein Problem damit haben, die Politik Russland und der USA gleichzeitig gut zu finden.
Ich habe diese Kritik so nicht erwartet, auch wenn mir vielleicht hätte klar sein können, dass eine Person wie Robert Habeck polarisiert. Offensichtlich schauen Menschen sich einen Film mit ihm ganz anders an. Ich will hier auch gar nicht rumjammern, aber es ist interessant, dass in den besagten Kritiken der Film als solcher gar nicht besprochen wurde. Wenn eine große Wochenzeitschrift schreibt, es sei „kein guter Film“, dann ist das meiner Meinung nach in der Pauschalität falsch. Offensichtlich führt allein der Name Robert Habeck bzw. seine Person schon zu einer bestimmten selektiven Wahrnehmung.
Wie hat sich deine Sicht auf Politik durch die Arbeit mit Robert Habeck und auch diesen Film verändert? Glaubst du noch an Parteien?
Ich glaube, die Parteiendemokratie hat es schwer und wird es auch in Zukunft nicht leichter haben. Parteien sind ziemlich monolithische Blöcke, die sich in unserer schnelllebigen Zeit nur relativ schwer bewegen. Gleichzeitig sehe ich aktuell keine Alternative dazu.
Demokratie muss sich immer wieder updaten. Es gibt viele andere Länder, die modernere Ideen und Möglichkeiten haben, diese in ihrer Demokratie anzuwenden. Wenn wir auf Taiwan gucken: Dort wurde mit der Pol.is-App ein Social-Media-System gefunden, das wirklich ein soziales Medium ist. Das führt dazu, dass die Regierung dort beinahe eine Standleitung in die Bevölkerung hat. Und die hat wiederum ganz andere Möglichkeiten der Partizipation, als alle vier Jahre zur Wahl zu gehen.
Natürlich kommen dann immer an dieser Stelle die berühmten Bürgerräte, von denen ich tatsächlich auch Fan bin. Sie dürfen nur keine Spaßveranstaltung sein, wie das in der Landwirtschaft der Fall war. Es gibt Möglichkeiten, die Demokratie zu updaten, und ich glaube, darum müssen wir uns bemühen. Wir müssen viel mehr die guten Stories erzählen, darüber sprechen. Denn ich denke, Menschen wollen viel mehr auf dem Spielfeld der Demokratie stehen, als immer nur auf den Zuschauerrängen zu applaudieren oder sich abzuwenden.

Und du glaubst, dass das in den nächsten Jahren gelingt? Denn wenn wir uns die letzten Jahrzehnte angucken: Was hat sich denn da wirklich geändert? Es stehen immer die gleichen Leute mit ihren alten Ideen zur Wahl, es passiert einfach nichts wirklich Neues.
Ich erwarte, dass es zu einigen disruptiveren Momenten kommen wird. Das ist meine persönliche Meinung. Ich kann die nicht belegen, aber ich glaube, dass wir uns darauf einstellen müssen, dass Dinge auch ganz schnell ganz anders sein können. Schauen wir nach Italien, Großbritannien oder Frankreich: Da gibt es keine christdemokratische Partei mehr.
Was macht das mit einem Parteiensystem? Das können wir uns hier bisher noch gar nicht vorstellen. Aber wenn man in diesem Szenario überlegt, was es noch geben könnte als das, was wir seit 1949 kennen, dann bin ich sehr gespannt darauf. Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte Prozesse dann auch ganz schnell gehen können, mit denen man jetzt noch nicht rechnet.
Gerade weil vieles möglich sein könnte und sich so vieles in unser aller Leben ja auch ständig ändert, ist da doch aber auch ein großer Wunsch nach Beständigkeit. Alles dreht sich immer schneller, gleichzeitig wollen Menschen ja Ruhe. Wie nimmt man Menschen da gut mit, wenn sie gerade so erschöpft sind?
Es ist total menschlich, erschöpft zu sein. Das Gehirn verbraucht ca. 20 % der Gesamtenergie unseres Körpers. Deswegen wollen wir möglichst wenige Veränderungsprozesse, weil das Energie kostet. Es ist also vollkommen normal, dass der Mensch veränderungsmüde ist.
Was wir uns auch klarmachen müssen: Angst triggert dieselben Hormone im Gehirn wie Vorfreude. Wir müssen also den Blick stärker auf die Vorfreude lenken, darauf, zu überlegen, was wir bekommen, wenn wir uns verändern. Wolf Biermann hat mal gesagt: „Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.“ Ich finde es interessant, den Veränderungsprozess als etwas Positives zu erzählen. Weil das eine Bereitschaft im Gehirn weckt, sich dann dahin zu bewegen.
Wenn wir immer sagen, dass alles ganz schlimm wird, dann zieht man die Decke über den Kopf und will nichts damit zu tun haben. Das kann ja keine Lösung sein. Ich gebe zu, die positiven Geschichten zu erzählen, ist ein bisschen schwieriger als die Angstnarrative. Aber es bleibt uns nichts anderes übrig. Die Menschheitsgeschichte war immer ein beständiger Wechsel. Die Geschwindigkeit, die uns jetzt auf den Sack geht, ist halt jetzt einfach so, die müssen wir annehmen.
Du plädierst also dafür, auch mal die eigene Sichtweise zu hinterfragen? Eine letzte Frage: Dein Film heißt „Jetzt. Wohin?“ Wohin geht es für dich jetzt? Was kommt als Nächstes?
Wenn der Film der erste Teil von „Herr der Ringe“ war, dann gucken wir jetzt mal auf den zweiten, oder? Ich werde mich weiter politisch betätigen. Ich werde weiter Filme machen. Meinen Film „Prange – Man ist ja Nachbar“ kann man noch in der Mediathek sehen. In dem geht es letztlich um ähnliche Themen. Es geht um Einsamkeit und die Überwindung derselben. Insofern werde ich weiter meine fiktionalen Projekte verfolgen und in denen versuchen, auch demokratiepositive Geschichten zu erzählen.
Aktuell sitze ich im Schneideraum eines Spielfilms, der wahrscheinlich im September ins Kino kommt. Ganz allgemein werde ich da meinen Fokus drauflegen. Aber ich werde weiterhin politisch aktiv denkend bleiben und Bündnisse schmieden.
„Jetzt. Wohin?“ könnt ihr immernoch in ausgewählten Kinos schauen. Ich empfehle euch den Film, egal wo ihr euch demokratisch verordnet auf jeden Fall. Mich hat er beim Schauen sehr an diese us-amerikanischen Dokufilme erinnert, die ja auch gern mal der Frage nachgehen, was eigentlich wann wie so anders gelaufen ist, als gedacht. Genau das tut „Jetzt. Wohin?“ auch.
Der Film ist eine Einladung an euch selbst, sich zu erinnern (denn vieles wirkt so viel länger her als Dezember 2024- Februar 2025) und euch zu fragen: Wie gehts denn mit der Demokratie in diesen Zeiten weiter? Wann und wie treten wir für sie ein, gerade in unserer aktuellen Zeit? Schreibt mir gern, welche (individuellen) Lösungen ihr findet, um Demokratie zu stärken.

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