Ein Interview mit iCrimax ist vor allem eins: Schnell vorbei. Denn der Youtube-Star und Influencer wird überall, wo er auftaucht, sofort erkannt und direkt von einer großen Schar Kinder umringt. Alle wollen Autogramme von ihrem Idol. Da muss es dann schon schnell gehen. Wir haben uns auf der Premiere zum neusten SpongeBob- Abenteuer getroffen und inhaltlich richtet sich dieses Interview vordergründig natürlich an Kinder und Jugendliche.
Aber den eigenen Umgang mit Konkurrenz können wir alle ja auch immer mal hinterfragen (und hey, wenn ihr aktuell von einer Karriere als Youtuber*in oder Influencer*in träumt, hat iCrimax auch noch einen Tipp für euch)

Welchen Tipp hast du für Jugendliche und Kinder, die dich zum Vorbild haben und auch unbedingt solch eine Karriere starten möchten, wie du sie hingelegt hast?
iCrimax: Tipp Nummer 1: Niemals alles auf eine Karte setzen! Konzentriert euch auf die Schule, das ist ganz, ganz wichtig! Probiert euch nebenbei aus, aber setzt nicht alles auf eine Karte.
Tipp Nummer 2: Disziplin. Man sagt ja auch: Hard work beats Talent, und das stimmt. Ihr müsst mit Disziplin dranbleiben. Die meisten geben nach zwei Wochen auf, aber so schnell geht es nicht. Ihr müsst euch da Zeit geben.
Und ich muss auch gestehen, es gehört schon ein bisschen Glück zum Erfolg, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

Und wie findet man das Thema, das zu einem passt? Denn meinem Gefühl nach versuchen viele wirklich alles, um den Traum, Influencer*in zu werden, wahrzumachen. Aber man bleibt ja nur dran, wenn man etwas findet, für das man wirklich brennt.
Man sollte sich auf jeden Fall gut überlegen, was man machen möchte. Ein eigenes Konzept ist sehr wichtig, es gibt einfach viel Konkurrenz heutzutage. Und man muss einen gewissen Plan verfolgen.
Apropos Konkurrenz: Wie gehen wir gut damit um? Denn das ist für Kinder auf dem Schulhof genauso ein Thema wie für Leute im Job. Wir alle haben damit zu tun.
Der Fokus auf das Gesamtbild ist wichtig. Du hast immer einen Gegner, egal in welcher Lebenssituation du bist.
Man kann da auch seine Stärke daraus ziehen, dass man sich denkt: „Ey, der Person möchte ich es einfach zeigen.“ In der Schule ist das vielleicht ein Lehrer. Ich weiß noch, ich hatte damals auch einen Lehrer, und der hat mich immer extrem sauer gemacht. Ich bin dann an den Punkt gekommen, dass ich gedacht habe: „Ich lerne jetzt extra viel, um dem das zu zeigen.“
Das ist dieses einen Extra-Meter-Weitergehen, um die Konkurrenz im besten Sinne vielleicht auszuschalten.

„SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi!“ startet am 25. Dezember in den deutschen Kinos. Ob direkt am Starttag oder zwischen den Jahren, wenn ihr den gelben Schwamm in euer Herz geschlossen habt, dann lohnt sich das neuste Kinoabenteuer ganz sicher.
Es wird etwas gruseliger und vielleicht auch ein bisschen erwachsener, denn SpongeBob entdeckt, dass er 36 gestapelte Muscheln groß ist, und damit irgendwie ein großer Junge. Der sich aber eben doch nicht immer so fühlt. Ich sag mal so: DAS Gefühl haben wir alle doch immer mal wieder, oder? Es kann also nicht schaden, im Anschluss an den Kinofilm auch mal das gemeinsame Gespräch mit den Kindern darüber zu suchen, wie man sich als großer kleiner Mensch denn so fühlt. Und wie wir Erwachsene uns vielleicht auch manchmal noch fühlen. Wer will denn schon immer nur groß sein?

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